„Planet Schule“ bringt mit der interaktiven „Klima-Challenge“ ein Lernspiel heraus, das Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Reise der Klimaforschung mitnimmt. Um zu erfahren, wie die Forschung ihre Daten sammelt und auswertet, können die Schülerinnen und Schüler im Spiel zu vier entlegenen Forschungsstationen reisen.

Dort zeigen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Klimawissenschaft funktioniert. Die Spielenden müssen beispielsweise einen Bohrkern aus dem ewigen Eis entfernen oder mit Hilfe eines Satelliten die Methanquellen auf der Erde identifizieren. Das Spiel setzt dabei auf eine Mischung aus Spielelementen, Lernvideos und Chat-Elementen. Hat man alle Aufgaben gemeistert, erhält man am Ende ein Zertifikat: die „Lizenz zum Mitreden“. „Planet Schule“ ist das gemeinsame Internetangebot des Schulfernsehens von Südwestrundfunk (SWR) und Westdeutschem Rundfunk (WDR).

Viele Lehrkräfte erleben in ihrem Berufsleben unterschiedliche Arten von Gewalt und Aggression, wobei darunter besonders oft verbale Beschimpfungen und Beleidigungen sind. Fast drei von vier Befragten sind schon einmal Opfer davon geworden, bei knapp 40 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer war das innerhalb der vergangenen zwölf Monate der Fall.

Die Aggression oder Gewalt geht sowohl von Schülerinnen und Schülern aus als auch von Eltern, anderen Schulbeschäftigten oder schulfremden Personen. Das ist das Ergebnis einer nicht-repräsentativen Studie der Uni Gießen. Der Wunsch nach Training und Anleitungen zur Gewaltprävention sei bei den Lehrkräften hoch. Etwa die Hälfte der Befragten gab an, dass die Pandemie zu mehr Verhaltensauffälligkeit geführt habe.

Laut einer Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund beträgt der Bildungsrückstand bei Schülerinnen und Schülern ein halbes Lernjahr.

Die Studie, in der Forschende die Lesekompetenz von 4.000 Grundschülern und Grundschülerinnen analysiert haben, macht deutlich: Der Anteil der Grundschulkinder, die Probleme beim Lesen haben, wird immer größer. Die Corona-Pandemie hat schulische Bildungsprozesse weltweit beeinträchtigt. Das Forschungsteam hat wissenschaftlich repräsentative Daten zum Stand der Lesekompetenz von Schülern und Schülerinnen der vierten Klasse an 111 ausgewählten Grundschulen in Deutschland vor und während der Corona-Pandemie vorgelegt.

Mehr als 200 Spielideen für Sport mit Kita- und Grundschulkindern, rund 40 fertig vorbereitete Bewegungseinheiten und dazu jede Menge Tipps von Fachleuten aus Sporttheorie und -praxis: Das ist „Sport digital – Die ALBAthek“. Die digitale Plattform ist Teil des Modellprogramms „Sport digital – Mehr Bewegung im Quartier“, das Deutschlands größter Basketballverein ALBA BERLIN gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit Leben füllt.

Die ALBAthek richtet sich an alle, die auf der Suche nach Bewegungsangeboten für Kinder zwischen drei und zwölf Jahren sind. Die Plattform bietet Erklärvideos mit Bewegungsspielen und -übungen, die auf das Alter und die Anzahl der Kinder sowie die Raumgröße zugeschnitten sind. Alle Spiele haben sich über Jahre im Kita-, Schul- und Vereinssport der preisgekrönten ALBA JUGEND bewährt.

Um Eltern mit wenigen oder fehlenden Deutschkenntnissen die Verkehrserziehung ihrer Kinder näherzubringen, hat der Fachverlag der Deutschen Verkehrswacht (DVW) eine kompakte Broschüre zur schulischen Radfahrausbildung erstellt und in Einfacher Sprache sowie in zehn Fremdsprachen übersetzen lassen. Darunter sind Ukrainisch, Englisch, Französisch, Türkisch und Arabisch.

Der Elternratgeber soll einen Einblick geben, warum die Radfahrausbildung in der 3. und 4. Klasse wichtig ist, welche Inhalte vermittelt werden und wie Eltern zu Hause unterstützen können. Die fünfseitige Broschüre „Radfahrausbildung in der Schule – Elterninfo in 10 Fremdsprachen und Einfacher Sprache“ steht kostenlos auf der Website der VMS Verkehrswacht Medien & Service GmbH zur Verfügung.

Was ist ein Computer-Virus? Wie oft sollte man seine Passwörter ändern? Wie kann man sich im Netz sicher bewegen? Das und vieles mehr erfahren Schüler und Schülerinnen beim Wissensquiz unter www.kinder-ministerium.de.

Das umfangreiche Angebot des Kinder-Ministeriums richtet sich insbesondere an Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren. Spielerisch werden die Aufgaben des Bundesfamilienministeriums erklärt und ein erster Einblick in die Welt der Politik vermittelt. Viele Tipps rund um die Sicherheit im Netz lassen sich im Kinder-Ministerium auf der Themenseite "Sicher Surfen" in der Rubrik "Medienzimmer" finden. Dabei geht es zum Beispiel um Verhaltensregeln in Chats, wie man altersgerechte Kinderseiten finden kann oder was beim Herunterladen von Dateien zu beachten ist.

In den letzten Jahren werden immer häufiger Selbstverteidigungskurse in Schulen angeboten. Dabei wird in der Regel davon ausgegangen, dass Selbstverteidigungskurse per se positive Wirkungen auf die Persönlichkeit der Trainierenden haben, die Techniken einfach in den Alltag übertragbar sind und damit zur erfolgreichen Reduktion von Gewalt führen.

Neben den positiven Aspekten können diese Angebote jedoch auch erhebliche physische und psychische Gefährdungen für Schülerinnen und Schüler beinhalten. Eine neue Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung erklärt, worauf Schuleiterinnen und Schulleiter bei der Auswahl von Kursen achten sollen, welche Qualitätskriterien wichtig sind und gibt Handlungsempfehlungen für Schulen. Die Broschüre ist als PDF zum Download erhältlich.

Mit dem Online-Game „Tonis Escape – dem Hacker auf der Spur“ können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 spielerisch mehr über das Thema IT-Sicherheitsforschung erfahren.

So will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Kommunikationsinitiative „Sichere die digitale Zukunft!“ Jugendlichen vermitteln, wie wichtig Sicherheit und Privatheit im digitalen Raum für die Gesellschaft und jede Einzelperson ist. „Tonis Escape“ kann allein, in der Gruppe, zu Hause sowie im Unterricht gespielt werden und rückt die Themen Desinformation, Verschlüsselungstechniken und Auswerten von Informationen in den Mittelpunkt. Für Lehrkräfte bietet die das BMBF außerdem eine begleitende Handreichung zur Unterrichtsgestaltung an.

Nicht nur Mathe, Deutsch und Sport: In 16 Braunschweiger Grundschulen steht demnächst „Glücksunterricht“ auf dem Stundenplan. Möglich wird dieses etwas andere Schulfach durch das GlüGS-Projekt, das das Institut für Pädagogische Psychologie der Technischen Universität Braunschweig ins Leben gerufen hat.

Lehramtsstudierende werden die „Glücksstunden“ ab November in den Schulen unterrichten. Das Projekt beruht auf einer Dissartation: Erkenntnisse aus dem Fachgebiet der Positiven Psychologie legen nahe, dass Menschen mit einem hohen Wohlbefinden unter anderem kreativer und produktiver sind, besser Probleme lösen können, ein stärkeres Immunsystem und eine höhere Widerstandskraft gegen psychische Beanspruchungen aufweisen. Das individuelle Glückserleben lasse sich durch Training gezielt verbessern. „Wenn wir uns eine Welt mit weniger Depressionen und Stress und stattdessen mehr Mitgefühl, Wertschätzung und psychischer Gesundheit wünschen, sind unsere Schulen wahrscheinlich der beste Ansatzpunkt“, erläutert der Diplompsychologe Tobias Rahm zu seiner Dissertation.

Die Qualifikationsanforderungen in Ausbildungsberufen werden in den kommenden Jahren steigen. Für Geringqualifizierte verringert sich das Jobangebot.

Das ist auch deshalb keine gute Nachricht für den Arbeitsmarkt, weil die Zahl der Ungelernten in Deutschland gleichzeitig zunehmen wird. Das sind zentrale Ergebnisse einer Befragung zu den Ausbildungsperspektiven von Jugendlichen mit niedriger Schulbildung im Jahr 2030, die die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung durchgeführt haben. Mehr als die Hälfte der rund 100 befragten Berufsbildungsexperten und -expertinnen rechnet mit steigenden Qualifikationsanforderungen auch in Ausbildungsberufen, die für Jugendliche mit niedriger Schulbildung relevant sind. 42 Prozent gehen davon aus, dass dies zumindest teilweise der Fall sein wird. Die Hälfte der befragten Fachleute erwartet zudem einen weiteren Anstieg der Zahl der Ungelernten bis 2030. Gleichzeitig gehen 61 Prozent davon aus, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geringqualifizierte abnehmen werden.

In der Coronapandemie mussten viele Präsenzseminare auf Online-Formate umgestellt werden. Auch wenn in Zukunft wieder mehr Seminare vor Ort stattfinden, wird es vorkommen, dass sich Personen online dazuschalten. Das Ergebnis: Seminare werden hybrid.

Für Trainerinnen und Trainer kommt es dadurch zu neuen Herausforderungen. Denn ein gutes hybrides Seminar ist nicht einfach ein Präsenzseminar, das abgefilmt und online übertragen wird. Qualitativ hochwertige hybride Seminare erfordern eigene Seminarkonzepte und auf das hybride Format angepasste Seminarmethoden. Diese Praxishilfe bietet Tipps und Anregungen zur Durchführung und Gestaltung von hybriden Seminaren. Sie richtet sich an alle, die solche Seminare methodisch und didaktisch ansprechend konzipieren und durchführen wollen.

Bei sommerlichen Temperaturen wollen sich Schülerinnen und Schüler im Freien bewegen und auch der Sportunterricht findet häufig auf den Außensportflächen statt. Dort können Kinder und Jugendliche spielerisch lernen, Situationen und Gefahren einzuschätzen und zu beherrschen.

Vorausgesetzt, die Spielfelder und  Bewegungsflächen sind gepflegt, gewartet und haben keine Mängel. Dafür ist der Schulträger in Absprache mit der Schule verantwortlich. Aber welcher Sportplatzbelag ist für welchen Zweck der richtige? Welche  sicherheitstechnischen Anforderungen müssen bei Boulderwänden der Balanciergelegenheiten erfüllt sein? Was ist bei der Prüfung und Wartung von Sprunganlagen zu beachten? Orientierung bei der sicheren Gestaltung von Außen- und Spielflächen, Checklisten zum Projektverlauf und jede Menge Tipps bietet das Webportal „Sichere Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).