An der Waldschule Flensburg lernen bereits Drittklässlerinnen und Drittklässler in einem Mediatoren-Programm, wie sie anderen Kindern beim Lösen von Konflikten helfen können.

Insgesamt 15 bis 20 Schülerinnen und Schüler nehmen jedes Jahr am Coaching teil. Am Ende ihrer Ausbildung legen die Kinder eine Prüfung ab. In den dann zurückliegenden Monaten haben sie viel über Befindlichkeiten erfahren und gelernt, ihre eigenen Gefühle zu benennen. Im folgenden Schuljahr stehen sie dann selbst als Mediatorinnen und Mediatoren in der Mittagspause anderen Kindern zur Seite. Sie greifen bei Streitigkeiten auf dem Schulhof ein und führen in einem eigens dafür vorgesehenen Raum Mediationen durch. Einmal im Monat erhalten sie am Nachmittag ein unterstützendes Coaching durch Lehrkräfte.

In der Coronapandemie mussten viele Präsenzseminare auf Online-Formate umgestellt werden. Auch wenn in Zukunft wieder mehr Seminare vor Ort stattfinden, wird es vorkommen, dass sich Personen online dazuschalten. Das Ergebnis: Seminare werden hybrid.

Für Trainerinnen und Trainer kommt es dadurch zu neuen Herausforderungen. Denn ein gutes hybrides Seminar ist nicht einfach ein Präsenzseminar, das abgefilmt und online übertragen wird. Qualitativ hochwertige hybride Seminare erfordern eigene Seminarkonzepte und auf das hybride Format angepasste Seminarmethoden. Diese Praxishilfe bietet Tipps und Anregungen zur Durchführung und Gestaltung von hybriden Seminaren. Sie richtet sich an alle, die solche Seminare methodisch und didaktisch ansprechend konzipieren und durchführen wollen.

Wärmekraftwerke, Energieeffizienz und Stromtransport: Das Portal „Energie macht Schule“ des BDEW Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. wurde um neun interaktive Lernbausteine zu aktuellen Themen ergänzt. Den Lehrkräften der Sekundarstufe I und II stehen kostenfreie digitale Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Informationstexte, Videoclips und Arbeitsaufträge mit Musterlösungen sollen das handlungsorientierte Lernen der Schülerinnen und Schüler bekräftigen.

Die Voll-Power-Schultour, ein Event im Rahmen der Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), geht in eine neue Runde. Teilnehmen können Schulen mit einem suchtpräventiven Konzept.

Das Angebot umfasst fünf Workshops, bei denen Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren einen Tag lang bei Sport, Musik und Theater ihr Selbstbewusstsein trainieren. Dabei stärken sie Lebenskompetenzen wie Selbstwirksamkeit, kritisches Denken und Verantwortung, die für die Suchtprävention relevant sind. Die Kampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der BZgA hat zum Ziel, frühzeitig eine kritische Haltung zum Thema Alkohol zu fördern. Das Angebot beinhaltet auch Arbeitshilfen und Ratgeber für Lehrkräfte und Eltern.

Seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine flüchten Millionen Menschen aus ihrem Land – darunter hunderttausende Minderjährige. Wie können diese gut in den Schulalltag in Deutschland eingebunden werden? Dieser Herausforderung müssen sich immer mehr Schulen stellen.

Dabei hilft die neue Broschüre „Geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine – Eine Orientierung für Schulen“ der Unfallkasse Berlin, die sich an Lehrpersonal, Schulleitungen und Personen richtet, die täglich mit jungen Geflüchteten in Kontakt sind. Auf 42 Seiten werden praxisnah Wege aufgezeigt, wie die Integration in den deutschen Schulalltag gelingen kann. Da viele der jungen Menschen während ihrer Flucht bedrohliche Situationen erlebt haben, vermittelt die Broschüre auch Wissen zum Thema Trauma. So finden Lehrkräfte viele Hilfestellungen, um sicher mit belasteten Kindern und Jugendlichen umzugehen.

Der „innfloh“, die Schülerzeitung des Ruperti-Gymnasiums in Mühldorf am Inn, erhielt beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2022 den Sonderpreis „Sicherheit und Gesundheit an der Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Geehrt wurden alle Preisträger in einer Feierstunde im Berliner Bundesrat von Bundesratspräsident Bodo Ramelow, dem Schirmherr des Wettbewerbs. DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Hussy (links im Bild) lobte bei der Preisverleihung die Themenauswahl und -bearbeitung der von Lehrerin Bettina Harnischmacher (rechts im Bild) betreuten „innfloh“- Redaktion um Maximilian Weiler und Lena Mesner. Besonders der Themenschwerpunkt Corona in der prämierten Ausgabe beeindruckte die Jury mit persönlichen Erfahrungsberichten von Belastungen bis hin zu positiven Aspekten. Darüber hinaus erhielt das junge Redaktionsteam viel Lob für die Umsetzung anspruchsvoller Themen wie Tod und Verlust nahestehender Menschen, die sensibel und persönlich in mehreren Artikeln beleuchtet wurden.

Bei sommerlichen Temperaturen wollen sich Schülerinnen und Schüler im Freien bewegen und auch der Sportunterricht findet häufig auf den Außensportflächen statt. Dort können Kinder und Jugendliche spielerisch lernen, Situationen und Gefahren einzuschätzen und zu beherrschen.

Vorausgesetzt, die Spielfelder und  Bewegungsflächen sind gepflegt, gewartet und haben keine Mängel. Dafür ist der Schulträger in Absprache mit der Schule verantwortlich. Aber welcher Sportplatzbelag ist für welchen Zweck der richtige? Welche  sicherheitstechnischen Anforderungen müssen bei Boulderwänden der Balanciergelegenheiten erfüllt sein? Was ist bei der Prüfung und Wartung von Sprunganlagen zu beachten? Orientierung bei der sicheren Gestaltung von Außen- und Spielflächen, Checklisten zum Projektverlauf und jede Menge Tipps bietet das Webportal „Sichere Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).